Zwei Weltrekorde durch Bas van der Kooij

Bas van der Kooij beim Aufwärmen

Bas van der Kooij zeigte erneut was in ihme steckt. Seine solide Ausbildung als Rennradfahrer zahlte sich wieder aus. Unspektakulär ist sein Auftreten neben der Strecke. Er gehört eher zu den introvertierten Sportlern. Konzentriert bereitet er sich jedesmal vor und kommt dann mit seinem Vater als Betreuer zur Strecke. Offensichtlich ein eingespieltes Team. Auf den Punkt vorbereitet schafft es Bas, fast schon routinemäßig, einen Rekord zu fahren. Aufhalten kann ihn dabei anscheinendn nur eien versagen der Technik, als seine Kräfte die Kette zerrissen.

Auch diese Jahr hat Bas wieder zwei Juniorenweltrekord aufgestellt.

200m Sprint

11.198 sec :: AVG 64,297 km/h (2011: 11.299 :: sec AVG 63.722)
                        
1000m Sprint

2012 1:06.593sec ::  AVG 54.060  km/h (2011: 1:07,424sec :: AVG 53,393)

Persönlicher Rückblick

Dieser Event hat das Liegeradsportjahr 2012 beendet.

Es waren wieder viele enorme Einzelleistungen zu sehen und mit DropLimits haben davon auch mehr Menschen etwas mitbekommen, als nur die wenigern Eingeweihten, wie in früheren Jahren.

Die ganz große Euphorie, wie beim Start von DropLimits im Jahr 2010, bewegt sich aber langsam auf die Realität zu. 2010 kam durch DropLimits einiges in Bewegung. Der sensationelle Rekord von Christian Ascheberg (in 24 h 1219km in seinem Alltagsvelomobil) wurde von allen Teams wahrgenommen und spornte viele Liegeradsprotler an, es Christian gleich zu tun.

Diese Strahlkraft war auch 2010 und 2011 beim Rekordevent in Apeldoorn zu spüren. Galt es doch nach dem Zugpferd der Langstrecke, der 24h Rekord, den heiligen Gral der Bahn zu erobern, die schnellste Zeit über 1h. Nach vielen Anläufen schaffte es im Frühjahr 2012 Aurèlien Boneteau, auf seiner Heimatbahn in Bordeaux die Fabelzeit von Chris Boardman zu knacken und gut 250m weiter zu fahren (56,597km in einer Stunde).

Im Rückblick, besonders mit dem Blick auf Apeldoorn, muss man fast sagen Aurèlien hat es leider geschafft.

Jetzt hängen auf allen Strecken die Trauben derart hoch, dass es schwierig wird diese Rekorde zu überbieten. Sicher wird das möglich sein, aber kaum noch mit einem Aufwand den man als Hobbysportler stemmen kann.

Besonders gut zu sehen war das dieses Jahr beim Team HPTDelft. Sebastiaan Bouwier, war mindestens so stark wie im Jahr zuvor, doch trotz neuem Fahrzeug, das mit den Erkenntnissen aus dem Vorjahr überarbeitet wurde und einem, im Vergleich zu andern Teams, riesigem Betreuerstab, gelang es auch diese Jahr nicht den Rekord über "200m Vollverkleidet" ( AVG 133,28 km/h) der Kraftmaschine Sam Wittingham abzujagen.

Es wird schwierig die Teams/ Fahrer für einen Event zu begeistern. Dies konnte man bei Apeldoorn 2012 deutlich merken. So recht traute sich niemand. Die Stunde wurde dieses Jahr gar nicht angegriffen. Auch beim DEKRA Event war zu merken, dass es langsam wieder schwierig wird die Beteiligten zu motivieren. Die "Ausbeute" ist im Vergleich zum Aufwand, vordergründig, dürftig. Nicht jeder Start bringt einen Rekord. Selbst so prominente 24h Fahrer wie Bernd Paul mussten, trotz famoser Leistung, Federn lassen. Ich hoffe für die Zukunft, dass nicht alle "nur" das Endergebnis im Auge haben, sondern sehe es selber ähnlich wie Fransesco Russo. Man muss die Gelegenheit nutzen. Wenn es kein Rekord wird "so what". Nur so sammelt man Erfahrungen, die letztlich einen Rekord erst möglich machen. Alle Rollversuch, Aerodynamiktests und Berechnungen ersetzen niemals die Realität.

In diesem Sinn freu ich mich auf das nächste Jahr und freu mich auf Fahrer wie Oliver Lehtonen, Bernd Paul, Daniel Fenn und viele andere, die auch 2013 den Stier bei den Hörner packen und uns begeistern.

Weltrekordevent auf dem Velodrom im Omnisport in Apeldoorn

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Geodaten

 52°12'29.16"N,   5°59'46.92"E

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